Informationen aus der Landwirtschaft – Frühjahrsdüngung zu Winterungen

Geschrieben am 17.02.2016 | Kategorie(n) Aktuelles, Allgemein, Beiträge

wieder hat ein milder Winter mit wenigen Frosttagen dazu geführt, dass die meisten Winterungen mit starken Beständen in das Frühjahr starten. Das bedeutet, dass die erste N-Gabe besonders für das Wintergetreide reduziert werden muss und nicht zu früh fallen darf.

Einige Rapsbestände zeigen N-Mangelsymptome. Hier kann eine verhaltene Startgabe erfolgen. Hinweise zur Rapsdüngung  in diesem Jahr können Sie sich hier herunterladen: 2016_Düngungsempfehlungen zu Körnerraps

Die ersten Bodenproben werden witterungsbedingt jetzt im Reinheimer Hügelland entnommen. Noch liegen nur wenige Befunde vor. Aber diese wenigen zeigen, dass sehr wohl Stickstoffverlagerungen über Winter stattgefunden haben. Allerdings fand auf den tiefgründigen Standorten keine Auswaschung aus dem durchwurzelbaren Horizont, sondern nur eine Verlagerung in tiefere Bodenschichten statt.

Sofern eine organische Düngung für Winterungen vorgesehen ist, sollte diese möglichst zeitig und in Maßen erfolgen. Nur so wird eine hohe N-Effizienz erreicht und eine unkontrollierte N-Freisetzung nach der Ernte eingeschränkt. Bei guter Befahrbarkeit können jetzt 10-15 cbm/ha Gülle/Gärsubstrat oder 15 to/ha Mist ausgebracht werden.

Dies ist bei den kommenden Düngungsmaßnahmen und bei der Bestandesführung immer zu berücksichtigen:

  • sobald die Pflanzenwurzeln in die tieferliegenden Bodenschichten gewachsen sind, werden auch diese N-Vorräte erschlossen. Regelmäßige Kontrollen durch Düngefenster, Nitracheck oder Chlorophyllmessungen sind besonders angeraten, wenn die Vorfrucht Mais, Kartoffel, Raps oder Körnerleguminose war und ganz besonders auf Flächen, die organisch gedüngt wurden.
  • mit der ersten N-Düngung sollte auch Schwefel ausgebracht werden. Noch immer entpuppt sich viel zu oft beim Nitracheck ein vermeintlicher N-Mangel alsSchwefel-Mangel. 20 kg S/ha zum Wintergetreide fördern die Ährchenanlagen und legen bereits im Frühjahr den Grundstein für einen guten Ertrag.

Informationen aus der Landwirtschaft

Geschrieben am 15.12.2015 | Kategorie(n) Aktuelles, Allgemein, Beiträge

Dem aufmerksamen Beobachter ist es nicht entgangen: in diesem Herbst werden noch mehr Zwischenfrüchte zur Winterbegrünung angebaut als bisher.

Auf vielen landwirtschaftlichen Betrieben ist der Zwischenfruchtanbau schon Standard. Insbesondere in Wasserschutzgebieten werden Zwischenfrüchte zum Grundwasserschutz seit Jahren angebaut. Die Ausdehnung des Zwischenfruchtanbaus ist auf das „Greening“ – eine Verpflichtung zu Umweltleistungen – und das Hessische Programm für Agrarumwelt- und Landschaftspflegemaßnahmen (HALM) zurück zu führen. Hierbei verpflichten sich die Landwirte, über Winter Zwischenfrüchte anzubauen, die den Boden schützen und Nährstoffe speichern, und sie erst ab Anfang bzw. Mitte Februar unterzuarbeiten. Neben dem Boden- und Wasserschutz leisten Zwischenfruchtflächen auch einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität. Kommen die Bestände im Herbst noch zur Blüte, bieten sie vielen Insekten eine späte Nahrungsquelle. Im Spätherbst und Winter bieten sie dem Wild Nahrung und Schutz.

In den drei Südhessischen Landkreisen werden aktuell mehr als 4000 Hektar Zwischenfrüchte für Greening und HALM angebaut – zusätzlich zu den bisherigen Zwischenfruchtflächen.

Zwischenfrüchte – Saattechnik im Vergleich

Geschrieben am 04.09.2015 | Kategorie(n) Aktuelles, Beiträge

Maschinenvorführung am 14. August, Standorte Lützelbach und Mörlenbach und am 20. August in Lengfeld, Roßdorf und Modau.

Verfolgen Sie die Entwicklung der Bestände auf unserer Homepage!

Für weitere Informationen klicken Sie die nachfolgenden Buttons.

Übersicht Lützelbach und Mörlenbach

Übersicht Lengfeld, Roßdorf und Modau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rundbrief zur Ernte 2015 – Bodenbearbeitung und Zwischenfruchtanbau

Geschrieben am 16.07.2015 | Kategorie(n) Aktuelles, Allgemein, Beiträge

Die Wintergerstenernte ist mit befriedigenden Erträgen abgeschlossen. Raps und Erbsen werden jetzt gedroschen, die Weizenernte steht unmittelbar vor der Tür.

 

Mit der anstehenden Stoppelbearbeitung und evtl. nachfolgender Zwischenfruchteinsaat werden wesentliche pflanzenbauliche Maßnahmen durchgeführt, die erhebliche Folgen für den Grundwasserschutz haben. – In einigen Wasserschutzgebietskooperationen ist die Bodenbearbeitung nach Früchten, die das Risiko erhöhter Restnitratmengen bergen, geregelt. Denn die Bodenbearbeitung beeinflusst im Zusammenspiel mit Temperatur, Feuchtigkeit und Durchlüftung des Bodens maßgeblich die N-Freisetzung aus der organischen Substanz des Bodens. Mikroorganismen, die für die N-Mineralisierung zuständig sind brauchen genau diese drei Dinge: Wärme, Feuchte und Sauerstoff. Wenn ligninhaltige Substanzen (z.B. Stroh, Grünschnittkompost) zersetzt werden, wird zunächst auch Stickstoff benötigt, um das erste Bakterienprotein zu erzeugen. Nachdem dies passiert ist, kann allerdings bei der nachfolgenden Zersetzung mehr Stickstoff freigesetzt werden als vorher benötigt wurde.

 

In diesem Jahr gibt es einige Umstände, die zu erhöhten Nitratmengen im Boden führen können:

  • Witterungseinflüsse wie Hitze im Juni führte im Weizen zur schlagartigen Abreife, Trockenheit und regionale Unwetter mit Hagelschlag führen zudem zu verminderten Erträgen,
  • verstärkter Leguminosenanbau durch Greening oder HALM,
  • Rapsflächen mit geringer Nährstoffabfuhr und leicht zersetzbaren Erntereste.

 

Hohe Rest-N-Mengen im Boden forcieren die Bildung von Bakterienprotein und fördern noch mehr die N-Freisetzung. Die Böden sind durch die Hitze aufgeheizt. Um N-Auswaschungen zu vermeiden sollten nach Leguminosen und Raps Zwischenfrüchte stehen. Beim Raps reicht die Selbstbegrünung, nach Leguminosen sollte zur Stoppelbearbeitung Senf, Phacelia oder Buchweizen eingesät werden. Hier bietet es sich an, die Saat mit der Bodenbearbeitung zu kombinieren. Ein dichter Bestand nach Körnerleguminosen verhindert nicht nur Nährstoffauswaschung, sondern unterdrückt auch wirkungsvoll das Unkraut.

 

Durch die Stoppelbearbeitung werden Ausfallsamen von Vorfrüchten, Unkräuter und Ungräser zur Keimung gebracht. Dies ist sowohl bei konservierender Bodenbearbeitung, aber auch bei Pflugeinsatz von großer Bedeutung, da hierdurch Durchwuchs sowie Verunkrautung in der Folgefrucht bzw. im weiteren Fruchtfolgeverlauf wirksam entgegengewirkt wird. Hierzu ist es erforderlich, dass die Stoppelbearbeitung nur flach (~ 5 cm) erfolgt, damit wenig Samen vergraben werden und gleichzeitig Rotteprozesse in Gang gesetzt werden. Gleichzeitig wird der Wasservorrat im Boden geschont. Walzen mit Prismen-, Crosskillwalzen usw. verbessert die Samenkeimung. Besonders nach Raps darf die Stoppelbearbeitung erst nach dem Auflaufen des Ausfallrapses erfolgen. Der Einsatz eines Striegels stellt hier eine Alternative dar und soll erstmals in der Region ausprobiert werden. Durch den Striegel wird nicht nur das Stroh besser verteilt, sondern das Stroh wird angehoben und das/der Ausfallgetreide/raps ausgesiebt. Sämtliche Unkrautsamen und Ausfall der Erntefrucht bleiben an der Oberfläche, wo sie rasch und gleichmäßig keimen und durch einen zweiten Striegelgang einfach bekämpft werden können.

 

Mit Zwischenfrüchten können N-Reste vor einer späteren Auswaschung bewahrt und für die Folgekultur im nächsten Jahr konserviert werden. Aber Achtung: nicht jede Mischung ist für jede Kultur gleichermaßen gut geeignet, zudem sind in diesem Jahr unter Umständen auch Greening- oder HALM-Auflagen zu beachten.

Wenn es nur um die N-Konservierung geht, reicht ein vergleichsweise billiger Senf völlig aus. Zwischenfrüchte, die im Rahmen von Greening angebaut werden, müssen in Mischungen angebaut werden. Durch unterschiedliches Wurzelwachstums können die Bodenschichten besser erschlossen werden und führen zur besseren Bodenstruktur. Die Gemenge müssen aus mindestens 2 Mischungspartnern bestehen, wobei kein Mischungspartner mehr als 60 % Samenanteil haben darf. Aus dem Grund empfehlen wir, besser drei Mischungspartner zu verwenden. Für die frühe Aussaat sollte auf kruziferen-betonte Mischungen verzichtet werden, da besonders der Senf sonst zu schnell zur Blüte kommt. Wichtig ist eine gute Strohverteilung auf dem Acker und besonders bei Gerste, dass das Ausfallgetreide zuvor gekeimt ist. Deswegen ist bei guter Befahrbarkeit eine schnelle und möglichst flache Stoppelbearbeitung nach Gerste wichtig. Mischungen mit höheren Senf- oder Ölrettich-Anteilen gehören nicht in Rapsfruchtfolgen. Sie können ab Mitte August bis Anfang September flach gesät werden. Greening-Zwischenfruchtmischungen dürfen nicht mit Klärschlamm oder Mineraldüngern gedüngt werden. Lediglich die Verwertung von Wirtschaftsdüngern ist erlaubt. Gülle, Gärsubstrat oder Mist können als Gabe von 30 kg NH4-N bzw. 60 kg Gesamt-N/ha vor der Saat ausgebracht und eingearbeitet werden oder in den stehenden Bestand gedüngt werden. Um N-Emissionen zu vermeiden, sollte dies nur vor sicheren Regenereignissen oder mit Schleppschläuchen erfolgen. Der Landhandel bietet gute Mischungen für verschiedene Fruchtfolgen an, es können aber auch eigene Mischungen verwendet werden. In diesem Fall müssen Rückstellproben zur Dokumentation des Saatgutverhältnisses bereitgehalten werden. Einige Mischungsvorschläge für verschiedene Fruchtfolgen haben wir im Downloadbereich zusammengestellt – klick hier. Aussaatstärken unter Berücksichtigung durchschnittlicher TKGs aufgelistet. Wertvolle Informationen zu Mischungsverhältnissen und Aussaatstärken liefern Ihnen auch diverse Zwischenfruchtrechner, z.B.

www.landwirtschaftskammer.de/riswick/pdf/zwischenfruchtrechner.xlsm

Weitere Infos zur Bodenbearbeitung nach Raps können Sie downloaden – klick hier.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

Ihr AGGL-Team

Effiziente Mineraldüngerausbringung für Gewässerschutz und Landwirtschaft

Geschrieben am 10.06.2015 | Kategorie(n) Aktuelles, Beiträge

Großes Interesse der Landwirte am Feldtag zur sensorgestützten Düngetechnik am 19. Mai 2015

 

Im Rahmen der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie wird das Sonderprojekt „Einführung innovativer Düngetechnik“ in Kooperation von AGGL, Otzberg und dem Ing. Büro Schnittstelle Boden, Ober-Mörlen durchgeführt. Am 19. Mai 2015 fand dazu eine gut besuchte Informationsveranstaltung auf dem Milchhof Roßdorf mit anschließender Maschinenvorführung zu dem Thema Effiziente Mineraldüngerausbringung statt.

Auf heterogen Schlägen und insbesondere in Beständen, die als Startgabe organische Düngemittel erhalten haben, kann eine teilflächenspezifische Düngung mit sensorgestützter Düngetechnik die Effizienz des Mineraldüngereinsatzes steigern und einen Beitrag zum Grundwasserschutz leisten. Demoparzellen zu diesem Thema wurden dieses Frühjahr in Otzberg, Reinheim und Roßdorf angelegt. Dabei konnten interessierte Landwirte sich bereits im Vorfeld des Feldtages mit der neuen Düngetechnik vertraut machen und erste Praxiserfahrungen sammeln.

Nach der Begrüßung von Silke Schneider (RP-Darmstadt) moderierte Dr. Angela Homm-Belzer (AGGL). Anika Fluck (Schnittstelle Boden) führte mit einem Grundsatzvortrag in das Thema ein. Während die Düngungs-Effizienz bei der Wirtschaftsdüngerausbringung ein stark beachtetes Thema ist, wird der Mineraldüngereinsatz meist als zufriedenstellend betrachtet. Dabei gibt es etliche Stellschrauben für eine bessere Effizienz im Bereich der Mineraldüngerausbringung: Ertragserwartung, Bestandsentwicklung, Witterung und Vorfrucht wirken sich auf den Düngebedarf aus, der besser schlagspezifisch über N-Tester oder Pflanzensaftanalysen als über bloße Bedarfsbilanzierungen mittels Faustzahlen ermittelt wird. Eine perfekte Streutechnik und teilflächenspezifische Düngung sorgen für optimale Nährstoffverwertung durch die Pflanzen. Eine teilflächenspezifische Düngung kann über „Online-Systeme“ in denen in Echtzeitmessung eine optische Erfassung der Nährstoffversorgung im Bestand oder über „Offline-Systeme“ erfolgen, bei denen in einem ersten Schritt mittels Luftbilder oder Bodenscanner Applikationskarten erstellt werden, nach denen im getrennten Arbeitsgang Dünger ausgebracht wird.

Dr. Ulrich Rubenschuh vom DLG-Testzentrum in Groß-Umstadt erklärte die genormten Verfahren mit denen Mineraldüngerstreuer geprüft werden. Neben Sicherheit und Handling finden die Regelung der Ausbringmengen und die Gleichmäßigkeit der Verteilung besondere Beachtung bei der Prüfung der Maschinen. So dürfen beim Grenzstreuen nur weniger als 0,3 % der Düngekörner über die Feldgrenze fallen. Für die gute Verteilung der Körner auf der Fläche ist bei optimaler Streuereinstellung das Korngrößenspektrum von erheblicher Bedeutung. Wichtig ist hier eine gewisse Heterogenität, damit die Körner entsprechend ihres spezifischen Gewichtes auch unterschiedlich weit fliegen. Dr. Rubenschuh verwies unter anderem auf die Bedeutung von Anbauwinkel, Anbauhöhe und Streuschaufelstellung und betonte die Bedeutung der Handbücher, da jeder Streuer bei den verschiedenen Düngemitteln anders einzustellen ist.

Landwirt Mirko Daniel aus Wenigumstadt stellte seine Erfahrungen mit der sensor-gestützten N-Düngung vor. Der N-Sensor wurde von ihm zunächst innerhalb einer Maschinengemeinschaft und ab dem Jahr 2015 in Eigenregie genutzt. Der Landwirte führte aus, dass die Einsparung an Stickstoff-Dünger marginal seien, deutlich gleichmäßigere Bestände, die kaum Lagerstellen aufweisen in Verbindung mit besseren Druscheigenschaften und guten Qualitäten sprechen aber für ein effizienteres Düngemanagement, das mittels N-Sensor Einsatz erreicht werden könne.

Jens Symanneck (Agricon) und Hendrik Brügemann (Claas) stellten die beiden in Deutschland vorrangig verwendeten Sensorsysteme vor. Der Yara-N-Sensor ist ein reines „Online“-System. Nach einer vorherigen Kalibrierung mittels N-Tester wird die Fläche während der Überfahrt gescannt. Dabei wird auf Grundlage der Blattgrünintensität die benötigte N-Menge errechnet und bei der Überfahrt direkt ausgebracht. Dabei erhalten bis zum Ährenschieben Teilflächen mit dichteren Beständen eine geringere N-Menge als Teilflächen mit dünneren Beständen. So erfolgt ein „Gleichziehen“ der Bestände. Sofern eine Qualitätsgabe erfolgt, erhalten die dichten Teilflächen mehr Stickstoff, als Areale mit geringeren Triebdichten. – Der Claas-Isaria-Sensor verbindet „Online“- und „Offline“-Systeme. Über Map-Overlay können Daten aus der Bode-oder Ertragskartierung erfasst und bei der Düngung mit berücksichtigt werden. Die Kalibrierung erfolgt als Punkt-Kalibrierung. In beiden Systeme können die Ausbringungsmengen begrenzt werden. Beide Systeme wurden bereits auch als Rapsscanner im Herbst erfolgreich eingesetzt, bei der die N-Aufnahme im Rapsbestand vor Winter erfasst wird.

Claas-Isaria-Sensor im Frontanbau

Claas-Isaria-Sensor im Frontanbau

Yara-N-Sensor auf Schlepperdach

Yara-N-Sensor auf Schlepperdach

Display auf Schlepperdach zeigt aktuelle N-Ausbringungsmenge an

Display auf Schlepperdach zeigt aktuelle N-Ausbringungsmenge an

Nachmittags wurde mit den beiden Systemen die Spätdüngung auf den Flächen der Rück GbR und des Betriebs Ewald in Roßdorf durchgeführt. Landwirte konnten über ein auf dem Schlepperdach befestigtes Display verfolgen, welche N-Mengen in welchem Teilbereich der Schläge ausgebracht wurden. Beide Systeme wurden den gestellten Anforderungen gerecht und unterschieden sich in der Ausbringungsmenge kaum voneinander. Das Interesse und die Beteiligung seitens der anwesenden Landwirte an dieser Technik waren sehr groß, was sich in guten Diskussionen rund um den Einsatz dieser Technik zeigte.