Informationen aus der Landwirtschaft – Juni

Geschrieben am 09.06.2021 | Kategorie(n) Aktuelles, Allgemein

Feldränder und Raine

Wer jetzt durch die Feldmark spaziert bemerkt womöglich, dass einige Wegränder gemäht oder gemulcht sind, während andere Feldränder wachsen und blühen. Doch warum wird mancher Streifen gemäht und der andere nicht? Die Ansicht, wie man mit Feldrändern umgehen soll ist ganz unterschiedlich – bei Landwirten genauso wie bei Erholungssuchenden!

Die einen freuen sich, wenn es wuchert und blüht, andere wünschen sich einen ordentlich gemähten Grünstreifen. Einige sehen hier wertvollen Lebensraum für Tiere, andere Gefahrenpotenzial für Zeckenbefall. Ein Feldrain kann Nistplatz im Biotopverbund aber auch Brutstätte für Pflanzenschädlinge sein.

Die ökologische Bedeutung von Feldrändern ist unbestritten. Feldrandstreifen sind notwendige und wichtige Vernetzungselemente für Insekten, Kleintiere und Bodenbrüter.   Sie bieten Rückzugsräume und Schutz – ganz besonders dann, wenn die angrenzende Ackerfläche abgeerntet wird.

In der Landwirtschaft gibt es unterschiedliche Ansichten, wie man mit den Feldrändern umgehen soll. Denn entlang der Feldraine wachsen – mit dem Auge des Landwirts betrachtet – recht widerspenstige Unkräuter wie Trespe und Quecke, die in den Kulturpflanzen schwer zu bekämpfen sind. Um das Einwandern von Ungräsern in den Acker zu minimieren werden daher die Feldraine im Frühsommer gemäht oder gemulcht und damit Blüte und Samenbildung verhindert.

Ein guter Mittelweg ist hier die Empfehlung!

Nicht alle Feldränder müssen gemäht oder gemulcht werden. Es lohnt sich gezielt die Feldränder anzufahren, wo der Unkrautdruck besonders hoch ist. Feldränder sind kein Sportrasen, eine Schnitthöhe von 15 cm ist ausreichend, um unerwünschte Ungräser zu bekämpfen. Blühende Feldränder bitte erst nach der Blüte und Samenreife mähen, damit genug Samen für die Vermehrung zur Verfügung steht.

Bis fast in die Mitte des letzten Jahrhunderts wurden Feldränder und Raine als Futterflächen genutzt und beweidet. Meist mit Ziegen, der „Kuh des kleinen Mannes“.

Reifeprüfung Grünland (LLH) – 4. Termin

Geschrieben am 12.05.2021 | Kategorie(n) Aktuelles, Allgemein

Rundbrief Mai – Odenwald, Weschnitztal und Überwald

Geschrieben am 06.05.2021 | Kategorie(n) Aktuelles, Allgemein

Wie schaut es aus im Odenwald?

Eine kurze Bilderstrecke im Rundbrief versucht die Situation auf den Flächen wiederzugeben.

Jetzt kommt der ersehnte Regen und die Temperaturen werden steigen.

Wo bereits Mais gelegt wurde, helfen Feuchtigkeit und Wärme bei der Keimung.

Wer noch Mais zu legen hat, findet zum Wochenende gute Bedingungen.

Kontrollieren Sie Getreidebestände, ob PSM Maßnahmen erforderlich sind. Auch dafür bieten sich die Wetterprognosen am Wochenende an.

Bei Fragen zur Düngung, zur Bemessung von Teilgaben bzw. bei der Platzierung der Düngung nutzen Sie gerne unser Angebot der Nitracheck – Analysen.

Rundbrief Mai

 

Reifeprüfung Grünland (LLH) – 3. Termin

Geschrieben am 04.05.2021 | Kategorie(n) Aktuelles, Allgemein

Dritter Termin 3. Mai

Reifeprüfung Grünland (LLH) – 2. Termin

Geschrieben am 27.04.2021 | Kategorie(n) Aktuelles, Allgemein

Zweiter Termin 26. April