Informationen aus der Landwirtschaft

Geschrieben am 10.01.2017 | Kategorie(n) Aktuelles, Allgemein

Dem aufmerksamen Spaziergänger sind in diesem Herbst sicherlich die zahlreichen Ackerflächen mit Winterbegrünung aufgefallen. Viele dieser Flächen sind mit Gemischen aus mehreren Zwischenfrüchten bestellt, die im Vergleich zu Ansaaten mit nur einer Art viele Vorteile haben. Der Boden wird intensiver durchwurzelt, die Bestände sind dichter und bieten Insekten und Niederwild einen vielfältigen Lebensraum. Wenn Sie noch zur Blüte kommen wird es herrlich bunt! Viele dieser Bestände sind jetzt mit Mulcher oder Walze zerkleinert worden oder nach den ersten Frösten abgefroren. Das Pflanzenmaterial an der Oberfläche schützt den Boden vor Erosion und dient den Regenwürmern als Nahrung. Vor der Bestellung im nächsten Frühjahr werden die Reste der Zwischenfrüchte eingearbeitet.

Wenn alle Feldarbeiten erledigt sind, nutzen Sie die Wintermonate um zu prüfen, ob die Dokumentationspflichten in der Landwirtschaft erfüllt sind. Im Bereich Pflanzenbau sind dies unter anderem die Dokumentationen über

  • die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln
  • die Ermittlung des Düngebedarfs der Pflanzen
  • betrieblicher Nährstoffvergleich (Feld-Stall-Bilanz)
  • Humusbilanz, falls weniger als drei verschiedene Ackerfrüchte angebaut werden.

Die Dokumentationen für die ersten beiden Punkte müssen bis zum 31. Dezember vorliegen, während für die beiden Bilanzen bis zum 31. März des Folgejahres Zeit ist.  Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Zeit und alles Gute für das neue Jahr.

 

Einladung zum Zwischenfruchttag

Geschrieben am 11.11.2016 | Kategorie(n) Aktuelles, Termine

Sind Zwischenfruchtgemenge einer Reinsaat überlegen?

Dieser Frage geht Marie Christin Mayer in Ihre Masterarbeit nach und hat dazu einen umfangreichen Zwischenfruchtversuch mit Mischungen von DSV und KWS sowie den einzelnen Mischungspartnern in Reinsaat angelegt.

Zur Feldführung laden wir Sie herzlich ein am:

Mittwoch, 23. November 13:30-15:00 Uhr

Anfahrt zum Versuchsfeld: Ortseingang Semd, Groß-Umstädter Straße von Umstadt kommend, 1. links in den Buschweg, 300 m geradeaus.

(ab Buschweg ausgeschildert!)

Koordinaten: 49°52’30.6″N 8°53’44.0″E   49.875164, 8.895552

Scannen von Raps-Flächen zur Bestimmung der N-Aufnahme

Geschrieben am 03.11.2016 | Kategorie(n) Aktuelles, Beiträge

Nachdem im letzten Jahr erste positive Erfahrungen mit dem Einsatz eines N-Sensors zu Bestimmung der N-Aufnahme im Raps vor dem Winter gemacht wurden, möchten wir auch in diesem Jahr den Einsatz des N-Sensors wieder anbieten.

Als wesentliches Kriterium für die kommende Düngebedarfsermittlung ist die Kenntnis der Vorwinter-N-Aufnahme unerlässlich. Rapsanbauer im Beratungsgebiet der AGGL können Flächen scannen lassen und erhalten eine entsprechende Karte mit den Kenndaten (Mittelwert, Minimum, Maximum) zur Fläche. Die Erstellung einer Streukarte ist für Düngerstreuer mit Isobus-Anschluss in Absprache möglich.

Interessierte Landwirte melden bitte bis Montag, 7. November per Mail (homm@wasserwerk.com) oder Fax (06162-9435222) die Flächen, die ab der kommenden Woche (sofern die Flächen befahrbar sind) gescannt werden können.

Informationen aus der Landwirtschaft

Geschrieben am | Kategorie(n) Aktuelles, Beiträge

Bodenprobenkampagne im Maßnahmenraum Bergstraße/Odenwald ist angelaufen

Seit Mitte Oktober ist auf vielen Feldern wieder der grüne Jeep zur Bodenprobenentnahme unterwegs.

Breit bereift und mit Allradantrieb fährt der Probenzieher diagonal über den Acker. Unter größtmöglicher Schonung der Fläche werden mit 15 Einstichen (ab Schlaggröße 1 ha) Bodenproben entnommen. Das Fahrzeug hat ein halbautomatisches Entnahmesystem, mit dem aus 0-90 cm Tiefe Bodenmaterial entnommen wird. Dieses Material wird gut gekühlt in ein Labor transportiert und auf den aktuellen Stickstoffgehalt – den Herbst Nmin analysiert.

Wozu dient der Herbst Nmin?

Der Herbst Nmin Wert beschreibt den Gehalt an Mineralstickstoff in dem durchwurzelbaren Horizont des Bodens (0-90 cm) und wird in kg N/ha angegeben.

Der Herbst Nmin dient zur Bewertung der vorangegangenen Bewirtschaftung der Fläche, v.a. in Hinblick auf den Grundwasserschutz. Er gibt Auskunft über die Effizienz der Düngung, darf aber nur in Verbindung mit Wetter-, Boden- und Klimadaten interpretiert werden. Ziel der Landwirtschaft ist es, möglichst geringe Nmin Gehalte auf den Flächen im Herbst zu hinterlassen, um Auswaschungen von Nitrat in tiefere Bodenschichten zu vermeiden. Der Anbau von Zwischenfrüchten, Fruchtfolge und eine reduzierte Bodenbearbeitung helfen dabei, Reststickstoffgehalte im Boden zu reduzieren bzw. in der Biomasse zu konservieren.

spezialfahrzeug-zur-probenentnahme

Spezialfahrzeug zur Probenentnahme

Stoppelmanagement nach Raps: Vor-Auswertung der Versuchsflächen

Geschrieben am 28.09.2016 | Kategorie(n) Aktuelles, Beiträge

Eine vorläufige Auswertung zu den Versuchsflächen Stoppelmanagement nach Raps findet sich in der PDF-Datei:

2016_stoppelmanagement-nach-raps

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