Einladung – Stoppelmanagement nach Raps

Geschrieben am 10.08.2016 | Kategorie(n) Aktuelles, Termine

Ein gutes Stoppelmanagement nach Raps ist unerlässlich für Wasserschutz und Feldhygiene. Vergleichen Sie vor Ort und unter Praxisbedingungen unterschiedliche Bearbeitungstechniken bei der Anlage von Demoparzellen.

AGGL und MBLV-Südhessen informieren Sie!

Wir laden Sie herzlich ein am Donnerstag, den 18. August

  •  9.30 Uhr   Römerhof Mauß ( Altheimer Straße)
  • 11.00 Uhr  Halle Bundschuh (vor der RWZ-Lengfeld, Gr.-Umstädter Straße)
  • 13.30 Uhr  Ortseingang Rohrbach, zwischen Schlossmühle und Rohrbach

 Zum Einsatz kommen

  • Messerwalze
  • Mulcher
  • Kettenscheibenegge

Ernterundbrief Juli/August 2016

Geschrieben am 03.08.2016 | Kategorie(n) Aktuelles, Allgemein, Beiträge

Ein Rundbrief mit Informationen zur Gersten- und Rapsernte, Bodenbearbeitung und Feldhygiene bei Raps und zum Zwischenfruchtanbau kann hier als PDF aufgerufen werden: 2016_Ernterundbrief

Informationen aus der Landwirtschaft Juli 2016

Geschrieben am 01.07.2016 | Kategorie(n) Aktuelles, Allgemein

Maisanbau und Grundwasserschutz

Jeder Anbauer hat es in der Hand, die Maisdüngung umweltgerecht zu gestalten!

Mais ist in der Lage, einen großen Anteil seines Stickstoffbedarfs aus dem Bodenvorrat aufzunehmen. Der größte Nährstoffbedarf von Mais fällt meist zusammen mit einer Phase, in der witterungsbedingt große Mengen Stickstoff aus dem Bodenvorrat und aus organischer Düngung freigesetzt werden. Mais kann also die Nährstoffe aus Wirtschaftsdüngern sehr gut verwerten. Daher sollten die pflanzenverfügbaren Nährstoffe bei der Düngeplanung vollständig berücksichtigt werden. Anzustreben ist eine möglichst hohe Ausnutzung der Nährstoffe aus Gülle, Gärrest und Mist. Daher sind organische Dünger vor der Ausbringung auf ihre Nährstoffgehalte zu untersuchen.

Viele Betriebe sorgen sich um Ertragseinbußen durch eine zu geringe Stickstoffdüngung. Die AGGL bietet für diese Fälle die Möglichkeit einer späten Nmin-Untersuchung Ende Mai/Anfang Juni bzw. führt Untersuchungen des Bestandes mit der Nitra-Check Methode durch. Denn signifikante Ertragszuwächse bei einer über dem Optimum liegenden Düngung gibt es nicht, allerdings sind die Rest Nmin Gehalte im Boden höher, wenn die Düngung über dem Optimum liegt.

Die Ergebnisse der diesjährigen Nitra Check Untersuchungen im Mais können Sie hier Nitra Check Mais 2016  als pdf herunterladen. Bis Stadium EC 34 sind >3000 und < 6000 ppm erforderlich!

Vielleicht ist es Ihnen schon aufgefallen – entlang einiger Maisfelder haben Landwirte in Zusammenarbeit mit Gemeinden oder der entega Blühstreifen angelegt.

Die Blühstreifen dienen als Bienen und Insektenweide und erhöhen die Biodiversität!

Informationen aus der Landwirtschaft

Geschrieben am 01.06.2016 | Kategorie(n) Aktuelles, Beiträge, Termine

Haben Sie schon einmal etwas über Emmer und Einkorn gehört?

Das sind Urgetreidearten, die schon vor tausenden von Jahren auch bei uns angebaut wurden. Experten verschiedener Universitäten erforschen schon seit Jahren das Potenzial von Emmer, Einkorn und Dinkel. Das Getreide ist nicht nur geschmacklich eine Alternative, sondern auch gesundheitlich wertvoll. In diesem Jahr wachsen Emmer, Einkorn und Dinkel auch auf Flächen in Südhessen. Der Anbau von Urgetreide ist eine Herausforderung. Emmer und Einkorn wachsen sehr schnell und sehr hoch, dadurch besteht die Gefahr, dass das Getreide „sich hinlegt“ – das würde die Erntearbeiten erschweren. Ein weiterer erhöhter Aufwand besteht darin, dass die Körner von Emmer, Einkorn und Dinkel fest mit ihrer Schale verwachsen sind. Daher muss die Schale in der Mühle mit Hilfe von Maschinen entfernt werden. Das hat allerdings auch den Vorteil, dass der innenliegende Getreidekern vor Umwelteinflüssen wie auch vor Pilzbefall geschützt ist. Die Ertragserwartung von Emmer und Einkorn ist deutlich geringer als bei herkömmlichem Weizen, trotzdem haben es sich Landwirte, Müller, Bäcker und die Wasserschutzberatung (AGGL) im Nibelungenland zur Aufgabe gemacht, diese Urgetreidearten wiederzubeleben. Der Name Nibelungenkorn steht für Urgetreide, welches unter definierten Anbaukriterien angebaut wird! Ziel ist es, in einer regionalen Produktionskette vom Rohstoff über die Verarbeitung bis zum fertigen Lebensmittel qualitativ hochwertige Produkte in der Region nachhaltig und umweltschonend zu erzeugen und so die Wertschöpfung in der heimischen Region zu halten. Außerdem steht Nibelungenkorn für eine angemessene Vergütung von Landwirtschaft, Müller und Bäckerhandwerk!

Am 15. Juni 2016 um 19 Uhr besteht für alle Interessierten in Reichelsheim in der Reichenberghalle die Möglichkeit, sich umfassend zum Thema zu informieren.

Nach einer Begrüßung des Reichelsheimer Bürgermeisters Stefan Lopinsky referiert die AGGL über das Thema „Vom Wasserschutz zum Nibelungenkorn“. Anschließend wird Claus Kropp, Leiter des Freilichtlabor Lauresham die Historie der Urgetreidearten beleuchten. Ein Bericht aus der Praxis kommt von Landwirt Sigfried Ochsenschläger, einem Spezialisten für seltene Getreide- und Nutztierarten. Rainer Feick berichtet, wie in der Herrnmühle Reichelsheim aus Emmer, Einkorn und Dinkel Mehl wird und die Ökotrophologin Brigitte Weber und Irene Seeger vom Landfrauenverein geben Tipps zur Ernährung mit Urgetreide.

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind.

Nitracheck von Dauerbeobachtungsflächen

Geschrieben am 04.05.2016 | Kategorie(n) Aktuelles

Aufgrund der kalten Nächte hat die Bodentemperatur im April nur langsam zugenommen. Nennenswerte N-Freisetzungen fanden unter den Getreidebeständen kaum statt.

Das wird sich jetzt ändern, die Temperaturen steigen sprunghaft an und die Pflanzenwurzeln haben jetzt tieferliegende Schichten erreicht und können verlagerten Stickstoff  jetzt aufnehmen.

Daher haben wir ab Mitte April damit begonnen, in wöchentlichem Abstand Nitracheck-Analysen von ausgewählten Dauerbeobachtungsparzellen im Reinheimer Hügelland durchzuführen, die auf den Feldbegehungen vorgestellt werden.

N-Nachlieferung und -Aufnahme können mit dieser Presssaftanalyse besser erfasst werden, als mit anderen Methoden. Und diese Methode liefert Hinweise auf Imbalancen in der Nährstoffversorgung.

Besonders eine fehlende Schwefelversorgung konnte durch Nitracheck häufig aufgedeckt werden. Sie können die aktuellen Messungen hier einsehen.

 

Groß-Bieberau Nitracheck 2016

Mosbach Nitracheck 2016

Otzberg Nitracheck 2016

Roßdorf Nitracheck 2016

 

Bitte melden Sie sich, wenn Sie auch von Ihren Schlägen eine Analyse wünschen.

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