Spatenproben im Maßnahmenraum – verschiedene Standorte im Vergleich

Geschrieben am 27.10.2020 | Kategorie(n) Allgemein

Die Spatenprobe gibt einen ersten Eindruck über den Standort.

Jede*r kann ohne Vorbereitung und technische Ausstattung eine Spatenprobe machen – was wir brauchen ist Neugier, etwas Zeit und einen Spaten!

Eindrücke der Spatenproben im Maßnahmenraum finden sie fortlaufend hier auf unserer Seite.

Besuchen Sie uns – weitere Spatenproben folgen.

 > Spatenprobe Otzberg

 > Spatenprobe_Brensbach Nieder Kainsbach

Bevor es weitergeht ein wichtiger Hinweis:

Es geht nicht um eine Abstufung der Bodenarten zueinander! 

Jeder Standort kann entsprechend seiner Standorteigenschaften optimal oder schlecht sein

Rundbrief Weschnitztal und Überwald – Oktober 2020

Geschrieben am 09.10.2020 | Kategorie(n) Aktuelles, Allgemein

Rundbrief Oktober 2020 Weschnitztal und Überwald

Feldgefüge-Ansprache – DI. 13.10., 14 Uhr

Geschrieben am 07.10.2020 | Kategorie(n) Aktuelles, Termine

Zu einer Beurteilung von Zwischenfrüchten und Bodengefüge laden wir für Dienstag, 13. Oktober, 14 Uhr auf eine Fläche des Betriebs Mayer GbR ein.

Treffpunkt ist beim Betrieb Mayer GbR (Ortsrand Semd Richtung Habitzheim). Dauer ca. 45-60 Minuten.
Wenn möglich, bringen Sie bitte einen Spaten mit!

Aufgrund der anhaltenden Pandemie werden wir voraussichtlich auch im Herbst keine Veranstaltungen in geschlossenen Räumen durchführen können.

Individualberatungen auf Höfen oder in unseren Räumen sind nach Absprache möglich.

Bitte beachten Sie die aktuell gültigen Maßnahmen auf unseren Veranstaltungen.

Gespräche am Feldrand – 6. Oktober

Geschrieben am 01.10.2020 | Kategorie(n) Allgemein, Termine

Herzliche Einladung zu Gesprächen am Feldrand.

Um Sie zu informieren und Fragen zu pflanzenbaulichen Themen und zu Verordnungen zu beantworten, treffen wir uns am Feldrand.

Termin und Treffpunkte ist:  Dienstag 06. Oktober um 15:00 Uhr       Storchenhof; Lengfeld (Michel)

Aktuelle Themen:

  • Beurteilung von Zwischenfrüchten und Bodengefüge
  • Pflanzenbau 2020 – Rückblick und Informationen zur Herbstaussaat
  • DÜV und rote Gebiete – Fristen, Termine, Verordnung
  • Sonstiges

Wenn möglich, bringen Sie bitte einen Spaten mit!

Aufgrund der anhaltenden Pandemie werden wir voraussichtlich auch im Herbst keine Veranstaltungen in geschlossenen Räumen durchführen können.

Individualberatungen auf Höfen oder in unseren Räumen sind nach Absprache möglich.

Wir freuen uns wenn Sie am Feldrand dabei sind – bitte beachten Sie die aktuell gültigen Maßnahmen auf unseren Veranstaltungen.

Informationen aus der Landwirtschaft – Oktober

Geschrieben am | Kategorie(n) Aktuelles, Allgemein

Das Grünland in unseren Mittelgebirgslagen hat stark unter der Trockenheit gelitten und die die Grasnarben sind geschädigt. Dazu kommt in diesem Jahr ein außerordentlich hoher Besatz mit Feld- und Schermäusen. Beides sind Pflanzenfresser, die sich vornehmlich von Gras- und Kleewurzeln ernähren.

Damit sich das Grünland im kommenden Frühjahr besser erholt kann etwas nachgeholfen werden. Dazu fand am 29. September in Ober-Kinzig eine Grünlandbegehung auf einer Fläche der Kreuzdellenhof GbR, organisiert durch die AG Gewässerschutz und Landwirtschaft, statt. Vor Ort leitete Dr. Angela Homm-Belzer die Teilnehmer*innen sehr lebendig und fachkundig zur Bewertung von Grünland an.

Standort, Nutzung und Pflege entscheiden über den Pflanzenbestand. Denn Grünland ist nicht gleich Grünland! Es kann durch intensive Mahd genutzt oder extensiv beweidet werden. Häufig wird es in einer ersten Nutzung gemäht und zu einem späteren Zeitpunkt beweidet. Mit Hilfe eines Bewertungsbogens waren die Teilnehmer*innen aufgefordert einzelne Teilflächen zu bewerten. Handelt es ich um einen gräserreichen Standort mit mehr als 70% Grasanteil? Sind Gräser, Kräuter und Klee zu annähernd gleichen Teilen im Bestand vertreten? Oder überwiegen Klee und Kräuter und der Grasanteil ist gering?

Damit das Grünland leistungsfähig und die Grasnarbe dicht bleibt, muss eine achtsame Nutzung und regelmäßige Pflege erfolgen. Dazu gehört eine regelmäßige Nachsaat mit passendem Saatgut, aber genauso müssen zu lange Weidezeiten und Trittschäden auf der Fläche vermieden werden. Wenn die Tiere beginnen, die Narbe durchzutreten, ist es höchste Zeit für den Weideabtrieb! Eine letzte Überfahrt mit einem Mulcher oder Weidetrimmer sorgt dafür, dass kein überständiges Grünland in den Winter geschickt wird. Zu hohe Bestände neigen zur Auswinterung und bieten der ohnehin schon übermäßigen Mäusepopulation zusätzlich Schutz und Deckung. Greifvogelhocken an den Flächen unterstützen unsere heimischen Raubvögel bei der Jagd und helfen so den Mäusebesatz zu dezimieren.

Ein Ärgernis auf vielen Flächen ist der stumpfblättrige Ampfer (Rumex obtusifolius) – ein ausdauerndes Knöterichgewächs und ein enormer Platzräuber. Die Einzelpflanze kann bis zu 7.000 Samen bilden, die ein halbes Jahrhundert im Boden überdauern. Das Ausstechen der mächtigen Pfahlwurzel ist eine schweißtreibende Arbeit, aber die sicherste Möglichkeit den Ampfer wieder von den Flächen zu entfernen.

Übrigens ist intaktes Grünland herausragend für Wasser- und Erosionsschutz. In Hessen werden ca. 38% der landwirtschaftlichen Nutzfläche als Grünland genutzt – das entspricht 294.300 Hektar.

Ampferwurzel (Bild Angela Mögel, LLH)

Ampferwurzel (Bild Angela Mögel, LLH)

Aulendorfer Lückendetektor (Bild Angela Mögel, LLH)

Aulendorfer Lückendetektor (Bild Angela Mögel, LLH)

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