Informationen aus der Landwirtschaft

Geschrieben am 10.01.2017 | Kategorie(n) Aktuelles, Allgemein

Während die Feldarbeiten abgeschlossen sind und Maschinen und Traktoren winterfest in den Hallen stehen, bleibt Zeit, um den umfangreichen Dokumentationsverpflichtungen auf den Höfen nachzukommen. Bis zum 31. März muss der betriebliche Nährstoffvergleich vorliegen. Dieser stellt Nährstoffzufuhr und Nährstoffabfuhr auf den Flächen gegenüber und hilft die Effizienz der eingesetzten Düngemitteln zu überprüfen – Grenzwerte sind einzuhalten! Für Ackerflächen sind neben der angebauten Kultur auch Düngung und Pflanzenschutz unter Angabe von Mittel, Aufwandmenge, Termin und der Indikation zu dokumentieren. Wer betriebsfremde Wirtschaftsdünger, Komposte oder Gärreste aufnimmt und auf seinen Flächen ausbringt, muss auf eine aktuelle Nährstoffanaylse der betriebsfremden Wirtschaftsdünger achten. Für Flächen > 1 ha muss alle sechs Jahre eine Grundnährstoffanalyse erfolgen. Diese Dokumentationsverpflichtungen sind Cross Compliance relevant.

In der letzten Dezemberwoche war das Team der AGGL in den Wasserschutzgebieten der Mitgliedskommunen unterwegs, um Flächen zu kartieren und zu prüfen, ob die Vorgaben der Kooperationsverträge zwischen Wasserversorger und Landwirtschaft erfüllt sind. Die Ergebnisse sprechen für sich – Landwirte halten sich an die Vereinbarungen zum Schutz des Trinkwassers.